Dänemark: 13 Hunderassen ab Donnerstag verboten - neue Regelung gilt auch für Touristen
28.06.2010 | 14:11 Uhr
Dänemark verschärft die Gesetzgebung gegen bestimmte Hunderassen. Ab Donnerstag (01.07.2010) wird die Liste über verbotene Hunde in Dänemark erweitert. Die neuen Regeln gelten auch für Touristen, die ihre Tiere nach Dänemark einführen.
Ab 1. Juli 2010 ist die Haltung, Zucht und Einfuhr von folgenden 13 Hunderassen in Dänemark verboten, wenn sie nach dem 17. März 2010 angeschafft werden:
1) Pitbull Terrier.
2) Tosa Inu.
3) Amerikanischer Staffordshire Terrier.
4) Fila Brasileiro.
5) Dogo Argentino.
6) Amerikanische Bulldogge.
7) Boerboel.
8) Kangal.
9) Zentralasiatischer Ovtcharka.
10) Kaukasischer Ovtcharka.
11) Südrussischer Ovtcharka.
12) Tornjak.
13) Sarplaninac
Hintergrund des Verbots ist, dass die oben genannten Hunderassen als gefährlich eingestuft werden.
Das Verbot gilt auch für Kreuzungen der betreffenden Hunderassen (Mischlinge). Es obliegt dem Halter des Hundes, die Rasse oder den Typ zu dokumentieren, ebenso den Zeitpunkt der Anschaffung.
Personen, die Hunde der betreffenden Rassen vor dem 17. März 2010 angeschafft haben, müssen den Hund auf Straßen, Wegen, Fußwegen und Plätzen an einer maximal 2 m langen Leine führen. Der Hund muss einen sicher verschlossenen Maulkorb tragen.
Alle anderen Hunde sind in Dänemark erlaubt.
Weiterhin sind alle Hundebesitzer nach dem 1. Juli 2010 verpflichtet, für eine Kennzeichnung und Registrierung des Hundes zu sorgen, bevor dieser 8 Wochen alt ist.
Sollte ein Hund (egal welche Rasse) eine Person angreifen, andere erhebliche Schäden verursachen oder falls es andere Gründe zu vermuten gibt, dass der Hund für die Umgebung gefährlich ist, kann die Polizei Leinenpflicht, Maulkorb oder beides anordnen, sowie über eine Einschläferung des Tieres entscheiden.
Leinenpflicht
Für alle Hunde gelten in Dänemark folgende Bestimmungen:
• An den Stränden besteht vom 1. April bis 30. September die Pflicht, den Hund an der Leine zu führen.
• In Wäldern besteht ganzjährig die Pflicht, den Hund an der Leine zu führen.
Zusammenfassung der Einreisebestimmungen für Hunde, Katzen und Frettchen (Stand 2010):
Identifizierbarkeit ist wichtig.
Alle drei folgenden Voraussetzungen müssen erfühlt sein:
1. Chip oder Tätowierung.
2. EU-Heimtierausweis.
3. Gültige Tollwutimpfung.
Führt man einen Hund, eine Katze oder ein Frettchen von einem EU-Land* nach Dänemark ein, ist es sehr wichtig, dass das Tier identifizierbar ist, entweder durch einen Chip oder eine gut leserliche Tätowierung (z.B. eine Ohrtätowierung). Ab 3. Juli 2011 zählt in der EU nur ein Chip als Identifikation.
Wenn das Haustier nicht vom Besitzer, oder von einer Person, die im Namen des Besitzers die Verantwortung für das Haustier hat, begleitet wird, wird die Einfuhr als kommerzielle Einfuhr betrachtet.
Welpen, die nach dem Stichtag 17. März geboren sind und bis zum 1. Juli nicht verkauft sind, müssen eingeschläfert oder ins Ausland verkauft werden. Dass letzteres in vielen Fällen praktisch unmöglich ist, rief in Dänemark zuletzt Tierschützer und Hundezüchter auf den Plan. Diese kritisierten die Regierung, zuerst mit dem Gesetz zu lange gewartet und es dann, als sich vor vier Woche eine dünne Mehrheit im Parlament abzeichnete, überhastet durchgeboxt zu haben.
Die Regierung will künftig auch eine „Beobachtungsliste“ führen, auf der weitere Kampfhund-Rassen zu finden sind. Auch diese drohen dann vom Verbot erfasst zu werden, falls sich mit ihnen auffällige Probleme ergeben sollten. Die Initiative für das Kampfhunde-Verbot kam von der Regierung, nachdem sich in Dänemark in den vergangenen Jahren schwere Zwischenfälle mit Exemplaren verschiedener Rassen ereignet hatten, die in den Medien viel Aufmerksamkeit fanden.
auszug von
http://www.salzburg.com/online/nachricht…img=&text=&mode
~~~~~~~~~~~~~~~
Dringend: Tötung von 7 Welpen in Dänemark am Montag
Am Montag werden 7 Welpen die vor 2 Wochen am Strand gefunden worden sind, getötet. Die Welpen sind jetzt 5 Wochen alt und American Bulldogs.
Das Tierheim will aus Angst ihr Lizenz zu verlieren, die Welpen nicht abgeben. Diese könnten nämlich in Bielefeld untergebracht werden. Fahrkette ist organisiert.
Das Justizministerium lehnt eine Vermittlung aber ab, begründet es damit, dass die Hunde nach dem 17. März 2010geboren worden sind und als gefährlich gelten.
Bitte helft uns zu protestieren und schickt eine Email an das Justizministerium:
jm@jm.dk
Facebook Gruppen dazu:
http://www.facebook.com/group.php?gid=101159213271085
http://www.facebook.com/group.php?gid=141245379223030
Die Welpen sind hier:
The puppies are at Dyrevaernet, the contact person is Nina Amdi Carlsen Tlf. +45 40 30 64 68
nina@dyrevaernet.dk
www.dyrevaernet.dk
In der Zeitung (in dänisch)
http://ekstrabladet.tv/nyheder/112/article1375022.ece
Der neuste Stand hier im Forum:
http://www.boerboel-info.de/wbb3/ind...ion=firstNe w
Bitte verbreitet diese Information so weit wie möglich.